09.07.2018
MXGP Motocross Weltmeisterschaft News
Zweigeteilte Indonesien-Woche für Max Nagl

An den vergangenen Tagen wartete auf Max Nagl eine neue Herausforderung. Der Deutsche MXGP-Star absolvierte gleich zwei WM-Läufe auf Indonesien. In Asien erlebte der TM-Pilot geteilte Rennen – wobei er beim zweiten Durchgang in Semarang um eine Platzierung in den Top-Fünf kämpfte.

Eine Woche nach einem weiteren Sieg im ADAC MX Masters trat Max die Reise nach Indonesien an. Den Auftakt des Doppelevents machte der MXGP of Indonesia in Pangkal Pinang. Wie bereits in den Jahren zuvor, war die Strecke durch starken Regen schwer befahrbar. Der 30-jährige Deutsche stellte sich aber darauf ein und beendete das Qualifikationsrennen als hervorragender Elfter.

Im ersten Lauf am Sonntag musste der Oberbayer jedoch einen Rückschlag verkraften. Durch einen technischen Defekt schied er aus. „Das war natürlich schade, kann aber passieren. Es war der erste technische Ausfall in diesem Jahr und absolut in Ordnung“, sagte Max im Ziel. Obwohl er im zweiten Durchgang nicht perfekt in seinen Rhythmus fand, kämpfte er sich noch bis auf Position 13 nach vorne. „Ich bin mit meiner fahrerischen Leistung im zweiten Lauf nicht zufrieden. Die Strecke war wieder sehr ausgefahren und schwierig. Am Ende war nicht mehr möglich“, so der Schützling des TM Factory Racing Team.

In der Woche bis zum nächsten Lauf – dem MXGP of Asia in Semarang – bereitete Max sich auf das Rennen vor. Bei Temperaturen von 36 Gradcelsius und mehr galt es ausreichend Kondition zu haben. „Die Woche war richtig gut. Gemeinsam mit dem Team haben wir das Wetter genossen, ich bin mit meinem Teamchef laufen gewesen und habe mich regeneriert“, fasste Max zusammen.

Auf dem 1.750 Meter langen Kurs in Semarang fühlte sich der Deutsche dann pudelwohl und das obwohl er am Samstag noch nicht mit dem Setup seines TM-Bike zufrieden war. „Ich kam mit dem Motorrad gar nicht zurecht. Es fehlte mir einfach etwas und ich hatte kein richtiges Vertrauen. Für die Wertungsläufe am Sonntag haben wir dann auf einen anderen Dämpfer gesetzt“, erklärte er weiter.

Der Wechsel stellte sich im Anschluss als goldrichtig heraus. Bereits im ersten Lauf fuhr Max vor fast 50.000 Zuschauern wie entfesselt und war auf dem Niveau der Spitzenfahrer. Mit der viertschnellsten Rennrunde unterstrich er abermals seine Leistung und sah das Ziel als Siebter. Doch im Anschluss gab es einen herben Rückschlag für Fahrer und Team. Max erhielt eine Strafversetzung von zehn Plätzen und war sichtlich enttäuscht: „Angeblich soll ich eine gelbe Flagge missachtet haben. Bei der Position der Streckenposten, war es mir nicht möglich diese zusehen. Wir haben Berufung eingelegt, leider ohne Erfolg.“

Davon unterkriegen ließ sich Max aber keineswegs. Auch im zweiten Rennen überzeugte er wieder mit einer Glanzleistung und fuhr bis auf Platz fünf nach vorne. Letztlich warf ihn diesmal jedoch ein Sturz auf die neunte Position zurück. Trotzdem fiel das Resümee sehr positiv aus: „Ich habe gemerkt, dass es richtig gut läuft und bin im Rennen ein hohes Risiko gegangen. Dabei kann leider ein Sturz passieren. Das ist am Ende schade, aber die Leistung vom Wochenende war richtig gut. Nun geht es weiter nach Möggers zum ADAC MX Masters. Das wird eine anstrengende Woche für mich und das gesamte Team.“

Nur eine Woche nach dem ADAC MX Masters, geht es schon in der MXGP-Weltmeisterschaft weiter. Dann gastieren die Motocross Weltmeisterschaft im tschechischen Loket.

 

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