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red bull x fighters news

16.08.2010   

 

Red Bull X-Fighters Battersea Power Station / London / UK

FMX-Hochspannung: Sherwood siegt in London

Levi Sherwood (NZL) setzte am Samstag beim fünften Stopp der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 in London die Battersea Power Station unter Strom. Vor 30.000 Fans landete der Neuseeländer (19) am Gelände des historischen Kohlekraftwerks der britischen Millionenmetropole die saubersten Sprünge in den Dirt. Nate Adams (USA) und Dany Torres (ESP) tricksten sich auf das Podest. Tour-Leader Andre Villa (NOR) musste sich mit dem enttäuschenden 9. Rang begnügen.

LONDON (UK). Starker Regen setzte dem Track am Abend zu, rutschige Anlaufspuren und weiche Landehügel waren die Folge. „Wir konnten am Abend nicht ans Limit gehen, es war zu gefährlich“, erklärte der zweitplatzierte US-Amerikaner Nate Adams. Weil in der Qualifikation am Nachmittag gleiche Verhältnisse für alle Rider herrschten und der Kurs trocken war, wurde das Quali-Ranking als Endresultat gewertet.

 


Die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Battersea Power Station bebte auch am Abend, wie Dany Torres (ESP/3. Rang) bestätigte: „Die Fans haben dem Kohlekraftwerk ordentlich eingeheizt.“ Der australische Tower-Bridge-Bezwinger Robbie Maddison - Liebling der britischen Fans – landete nach einem Sturz nur auf der 10. Position.In der Gesamtwertung machen Adams (305 Punkte) und Sherwood (290 Punkte) Tour-Leader Villa (310 Punkte) das Leben schwer. „Wahnsinn. Die Gesamtwertung wird beim Finale entschieden. Jetzt werde ich alles auf eine Karte setzen, um Villa noch vom Thron zu stoßen“, strahlte Rubber-Kid Sherwood, der in der Gesamtwertung nur noch 20 Punkte hinter Mexico-Sieger Andre Villa liegt.

Bisher begeisterten die Red Bull X-Fighters in der Saison 2010 in Mexico City (MEX), Kairo (EGY), Moskau (RUS), Madrid (ESP) und London (UK) über 150.000 Fans. Der finale Stopp des Jahres in Rom wurde vom Stadio dei Marmi ins größere Stadio Flaminio verlegt. Das Stadio Flaminio, welches bereits 1960 Bewerbe der Olympischen Spiele ausgetragen hat und Heimstadion der italienischen Rugby-Nationalmannschaft ist, empfängt die Red Bull X-Fighters World Tour nun am 2. Oktober.

12.08.2010   

Anarchy in the UK: Red Bull X-Fighters kehren zurück!

Beim Debüt der Red Bull X-Fighters World Tour auf britischem Boden im Jahr 2009 elektrisierten die besten Freestyle-Motocross-Fahrer der Welt 18.000 begeisterte Zuschauer in Londons Battersea Power Station. Nun kehren die Red Bull X-Fighters an die Ufer der Themse zurück, um zum zweiten Mal in Folge die Luft über der britischen Hauptstadt unsicher zu machen. Nach vier der insgesamt sechs Stopps der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 haben nicht weniger als sechs Fahrer Chancen auf den Titel.

LONDON (GBR). Vor einem Jahr leistete der US-Amerikaner Nate Adams seinen persönlichen Beitrag zur transatlantischen „Special Relationship“ mit einem souveränen Platz 1 in London, um sich den Gesamtsieg in der Red Bull X-Fighters World Tour 2009 zu sichern. Auch 2010 zählt Adams zu den Top-Favoriten vor dem ehemaligen Kohlekraftwerk im Süden Londons, doch der Mann aus dem Bundesstaat Arizona konnte in der laufenden Saison keinen einzigen der vier Stopps in Mexiko, Ägypten, Russland und Spanien für sich entscheiden und steht als amtierender Champion unter Zugzwang. Nach seinem spektakulären Sieg beim Klassiker in Madrids Plaza de Toros de Las Ventas will vor allem der mehrfache Weltrekordhalter und London-Bridge-Bezwinger Robbie Maddison (AUS) seine Topform fortsetzen und den Norweger Andrè Villa endlich von der Spitze der Gesamtwertung stürzen, um den ersten Red Bull X-Fighters World Tour-Titel seiner Karriere zu holen.

2009 rockten die Red Bull X-Fighters das riesige Kohlekraftwerk am Südufer der Themse, doch dieses Jahr entsteht der Kurs auf der Nordseite, um den Fahrern und Zuschauern noch mehr Platz zu bieten. Wieder mit dabei ist der Lokalmatador Chris Birch (GBR), der seit seinem Debüt bei der Red Bull X-Fighters World Tour 2009 von seiner Wahlheimat Belgien nach Spanien ausgewandert ist, um dem Dauerregen zu entkommen und mit dem aktuellen Gesamtführenden Andrè Villa und den Pagès-Brüdern zu trainieren.

Als drittgrößtes Elektrizitätswerk Großbritanniens spielte die im Jahr 1933 errichtete Battersea Power Station bis 1989 eine Schlüsselrolle bei der Stromversorgung der britischen Millionenmetropole, und auch heute zählen die über 110 Meter hohen Kamine des roten Ziegelsteingebäudes zu den berühmtesten Symbolen der britischen Hauptstadt. Seit der Schließung des Betriebs Ende der 1980er Jahre dient die Battersea Power Station vor allem als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Events, Konzerte... und die Red Bull X-Fighters!

Vor dem fünften Stopp der Saison könnte die Situation an der Spitze der Gesamtwertung der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 kaum spannender sein, denn bei den vier Stopps in Mexico City (MEX), Gizeh (EGY), Moskau (RUS) und Madrid (ESP) setzten sich vier verschiedene Fahrer durch. Mit einem Sieg in London könnte einer von insgesamt sieben FMX-Athleten für die Vorentscheidung sorgen, doch egal was in der Battersea Power Station passiert ist eines sicher: der Sieger der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 wird beim Saisonfinale im Oktober gekürt.

03.08.2010   

Live Eindrücke von den Red Bull X-Fighters in Madrid

Ein Bericht von Günter Becker - www.motoX-blende.de

Die Redbull X Fighters einmal in Madrid in der zweitgrößten Stierkampfarena der Welt vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse von 25000 euphorischen Fans zu erleben stand schon lange auf meiner ToDo-Liste ziemlich weit oben.

In diesem Jahr war es dann endlich soweit und per Flieger ging es für mich und Mary Richtung Süden. Selbstverständlich nahmen wir uns auch genügend Zeit um Madrid und das nahe Umland zu besichtigen. Eins vorweg, es waren wunderschöne 6 Tage mit einem wirklich abwechslungsreichem Programm und jeder Menge Blasen an den Füssen. Mit unseren zahlreichen Erlebnissen und meinem körperlichen Leidensweg möchte ich Eure Aufmerksamkeit aber nicht strapazieren und komme direkt zum Wesentlichen, schliesslich befinden wir uns ja auf einer MX Seite.

Foto: Günter Becker

Eine PreEvent Show der RBXF fand in dem historischen Ort Chinchon statt. Chinchon zählt 4000 Einwohner und liegt ca. 40km südlich von Madrid entfernt. Der Hauptplatz des Ortes, der Plaza de Mayor, stellt nicht nur das Zentrum des Ortes dar, sondern wird in der Stierkampfsaison als Arena umgebaut. Diese aussergewöhnliche Stierkampfarena ist eine der ältesten Arenen Spaniens und wird als die Wiege des Stierkampfes in Spanien angesehen. Die Holzbanden kamen einst in der Las Ventas in Madrid zum Einsatz und wurden durch einen ansässigen Torero gekauft und nach Chinchon ´umgesiedelt´. Damit möglichst viele Zuschauer dem historischen Brauch beiwohnen können, verfügen die 3-stöckigen Häuser über Holzbalkone die bei Veranstaltungen dem Publikum frei zugänglich sind und einfach toll anzuschauen sind. Rund um den Markplatz gibt es Restaurants und kleine wirklich nette Lädchen. Und zwischen all diesen Lädchen gibt es dann eine Stallung für die Stiere. Eins muß man den Stieren in Chinchon lassen, sie verleben ihre letzten Stunden in wirklich tollem Ambiente.
Obwohl wir uns vom Stierkampf klar distanzieren und Mary zudem eine eingefleischte….ich meine natürlich überzeugte Vegetarierin ist, übte dieser Ort eine absolute spannende Atmosphäre auf uns aus. Das nach der großen Besichtigung anstehende Essen wurde dann eine wirklich spannende und lustige Herausforderung für uns. Hatten wir doch unseren Spanischsprachführer im Bus liegengelassen und die Einheimischen sprechen nicht ein einziges Wort Englisch. Zudem gab es die Karte nur auf Spanisch und Mary speist ja bekanntlich nur vegetarisch. Nach einer äußerst interessanten, gestikreichen und lustigen Unterhaltung mit der Kellnerin sind wir dann doch noch satt geworden.
Leider wurden wir Medienvertreter im Vorfeld nicht über die PreEvent Show bei der die Locals Dani Torres und Maikel Melero ihr Können auf dem Plaza de Mayor zelebrierten informiert. Wir erfuhren erst am Tag nach unserem Besuch in Chinchon durch das Internet von dieser Show. Trotzdem war ich stolz auf meinen guten ´Riecher´ diesen Ort schon lange vor unserer Reise als einen Tourstopp festgelegt zu haben.

Am nächsten Abend stand der erste Besuch in der Las Ventas an. Es war der Abend vor dem Hauptevent. Qualifying und der Last Chance Battle standen auf dem Programm. Wir kamen entsprechend früh um das Training noch miterleben zu können. Und da war er dann, der erste Blick in das äußerst ansehnliche Rund mit einem perfekt präparierten Track. Was für ein Anblick für mich, liebe ich doch monumentale Bauwerke und dann auch noch in Kombination mit SX oder FMX. WOW! Ich spürte eine leichte Gänsehaut. „Wie mag es erst heute abend mit entsprechender Lichtgestaltung aussehen…“, dachte ich mir. Sofort erinnerte ich mich an meinen ersten Anblick in der Dortmunder Westfalenhalle auf eine frisch geshapte SX Strecke inmitten einer der größten Hallen Europas. Da hatte ich ebenfalls eine Gänsehaut. Und das ist schon verdammt viele Jahre her. Ok. Nachdem ich diesen emotionalen Pusher erstmal verarbeitet hatte, begann das eigentliche Event. Zuerst spulten die bekannten Routiniers ihre Qualiläufe ab und der momentan Führende der Serie Andre Villa setzte sich erwartungsgemäß durch. Für Eigo Sato lief es nicht so rund, kam er doch bei einem Sprung zu kurz und zog es daher vor seine weiteren Aktivitäten aus dem Krankenhausbett zu koordinieren. Irgendwie bin ich für Eigo Sato kein gutes Omen. Habe ich doch vor 2 Jahren seinen Trainingslauf in Wuppertal genau verfolgt bei dem er sich ebenfalls ins Krankenhaus manövrierte.
Zum Schluß des Abends ging es noch mal richt heiß her. Der Last Chance Battle stand an. Der sportliche Level bei allen 6 Teilnehmern war extrem hoch und alle hätten gut im Hauptfeld mithalten können. Der Australier Jackson Strong setzte sich durch und liess sich entsprechend feiern. Der Spanier Maikel Melero belegte den 2. Platz und erhielt dann doch einen Startplatz da der gesetzte Eigo Sato ja verletzt ausfiel. Auch Maikel Melero wurde entsprechend von den euphorischen Fans gefeiert.

Am nächsten Mittag stand das freie Training an. Die spanische Sonne knallte nur so in die Las Ventas. Bei Temperaturen bei denen es mir schwerfiel, festzustellen in welchem Aggregatzustand ich mich befinde, spulten die Pros ihre Tricks der Reihe nach ab. Es fuhren immer 2 Piloten gemeinsam einen Trainingsrun. Robbie Maddison hielt es da anders. Er fuhr jeweils allein und machte einen hochmotivierten Eindruck. Dann versuchte er sich an einem neuen Trick, den Body Volt, was soviel bedeutet wie: seitwärts abzusteigen und sich um seine eigene Achse zu drehen um dann wieder aufs Bike zu steigen. Klingt heftig. Ist es auch. Dazu versuchte er sich an der Kickerramp.

Foto: Günter Becker

Erster Versuch: Er springt ab und stürzt….alle in der Las Ventas springen auf und vermuten das Schlimmste. Doch nach gut einer Minute hören wir wieder Maddisons Yamaha und er versucht es erneut. Diesmal klappt es und er bekommt verdienten Applaus..auch seiner direkten Mitstreiter!

Nachdem ich mich einige Stunden in den Katakomben, dabei hielt ich mich ständig in direkter Nähe zu einem Kühlschrank auf, der Las Ventas akklimatisiert hatte stand dann der Hauptabend bevor.
Die Las Ventas füllt sich schon gut 2 Stunden vor dem eigentlichen Beginn und die Zuschauer machen bereits gute Stimmung. Unzählige Fans haben ihre ´Fichtemopeds´ mit und liefern sich heisse Duelle untereinander. Selbstverständlich wurden die Fichtenmopeds mit Kotflügel, Lenker und Nummernplate aufgemotzt. Die Spanier haben halt Stil. Auch war ein Verterter der Fichtenmopedfarktion dabei, der 4 Kostüme dabei hatte und jeweils tauschte. Echt verrückt.
Dann ging es endlich los und die Las Ventas kochte. Der wirklich gute Moderator machte ordentlich Stimmung und wusste wie man mit dem Publikum umgeht. Nun bekamen wir bei der Eröffnung die traditionellen Einlagen wie Stierkämpfer und Reiter in Verbindung mit FMX optisch sehr anspruchsvoll dargeboten. Das war ganz nett.
Nun begann der sportliche Teil des Abends. Die erste Runde wurde durchgeführt. Als der Australier Cameron Sinclair in die Las Ventas einfuhr, war für mich und wahrscheinlich auch viele andere das zweite Mal große Gänsehaut angesagt. Cameron Sinclair stürzte vor einem Jahr an gleicher Stelle bei einem Doublebackflip und verlor dabei fast sein Leben. Zur Musik von Johnny Cash mit dem Nine Inch Nails Coversong Hurt war es ein höchst emotionaler Moment. Wenn man den Text des Songs Hurt kennt und bedenkt, dass dies der letzte Johnny Cash Song war, kommt man zu der Feststellung kaum ein Song könnte besser zu dieser Situation passen. Zudem war die Orginalversion der Nine Inch Nails einer meiner absoluten Favoritesongs. Sinclair drehte vor seinem Run eine Ehrenrunde und jeder in der Las Ventas stand für ihn auf! Ganz großes ´Gefühlskino´! Nun machen wir einen Sprung direkt ins Habfinale. Überraschender Weise schieden hier der Localhero Dani Torres und der Serienführer Andre Villa aus. Robbie Maddison zeigte erneut seinen Body Volt und zog verdient ins Finale ein. Die Las Ventas und alle 25000 Zuschauer machte eine Stimmung die ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Mittlerweile wurde die Lichttechnik entsprechend in Szene gesetzt, so dass ich das dritte Mal eine Gänsehaut bekam.
Im Finale setzte sich dann Robbie Maddison gegen den Schweizer Mat Rebaud durch. Sein neuer Trick war einfach nicht zu toppen.

Als Fazit können wir sagen, ein traumhafte und sehr abwechslungsreiche Woche erlebt zu haben. Eine Veranstaltung der RBXF in der Las Ventas erlebt zu haben, die eine unbeschreiblich tolle Kulisse mit euphorischen Fans und FMX der absoluten Extraklasse bot und auf jeden Fall eine Reise in den Süden wert ist.

Vielen Dank an Günter Becker von motoX-blende.de für diese tollen Eindrücke aus Madrid.

Die Bilder aus Madrid gibt es hier!

24.07.2010   

Red Bull X-Fighters World Tour 2010 / Madrid / Spanien

FMX-Torero Maddison spanischer „Campeon“

Vor 25.000 Fans bändigte der Australier Robbie Maddison am Freitag in der Stierkampfarena von Madrid (ESP) sein Freestyle-Motocross-Bike eindrucksvoll und nahm die besten Rider der Welt auf die Hörner. Mat Rebeaud (SUI) katapultierte sich auf den zweiten Rang. Seit acht Jahren füllen die Red Bull X-Fighters den Plaza de Toros de Las Ventas bis auf den letzten Platz.

MADRID (ESP). Ohrenbetäubender Motorenlärm hallte durch die Tunnel der Stierkampfarena, als die motorisierten Toreros mit bis zu 60 km/h auf die Rampen zusteuerten. Maddison – der 2009 über die Tower-Bridge in London sprang und 2010 den Korinth-Kanal im Flug überquerte – setzte neue Maßstäbe. In einer Höhe von 15 Metern verließ er sein Bike, drehte sich ein Mal um die eigene Achse und saß kurz vor der Landung wieder fest im Sattel. „Der Body-Volt hat mir zum Sieg verholfen. Ich kann es nicht fassen“, strahlte Maddison.

Mat Rebeaud (SUI), der nach einem schweren Sturz erst seit wenigen Wochen im Training ist, feierte ein sensationelles Comeback und zwang im Halbfinale den Vorjahressieger und Lokalmatador Dany Torres in die Knie. Torres musste sich mit dem 4. Rang begnügen: „Eine unfassbare Stimmung. Ich schlage im nächsten Jahr zurück. Maddison hat verdient gewonnen. Danke an die Fans.“

Dank einer konstanten Leistung (3. Rang) verteidigte Andre Villa (NOR) seine Führung in der Gesamtwertung. Vor dem 5. Rennen der Saison (14. August 2010 / London / UK) liegt er 45 Punkte vor Maddison: „Ich muss in London und beim Saisonfinale in Rom konstant aufs Podium springen. Dann steht einem Gesamtsieg nichts im Weg.“

Endergebnis Red Bull X-Fighters Madrid 2010:
1. Robbie Maddison (AUS), 2. Mat Rebeaud (SUI), 3. Andre Villa (NOR), 4. Dany Torres (ESP), 5. Levi Sherwood (NZL), 6. Adam Jones (USA), 7. Mike Mason (USA), 8. Maikel Melero (ESP), 9. Jackson Strong (AUS), 10. Cameron Sinclair (AUS), 11. Rémi Bizouard (FRA), 12. Jeremy Stenberg (USA)

Zwischenstand Red Bull X-Fighters World Tour 2010 (nach vier Stopps):
1. André Villa (NOR) 310 Punkte, 2. Robbie Maddison (AUS) 265 Punkte, 3. Nate Adams (USA) 225 Punkte, 4. Levi Sherwood (NZL) 220 Punkte, 5. Adam Jones (USA) 190 Punkte

21.07.2010   

FMX in der Wiege des Stierkampfes

Das malerische 4000 Einwohner zählende Dorf Chincon, 40 Kilometer
südlich von Madrid, diente als Kulisse für eine Showsession im
Vorfeld der vierten Station der Red Bull X-Fighters World Tour in der
spanischen Hauptstadt. Der spanische Vorjahressieger Dany Torres und
sein junger Landsmann Maikel Melero zeigten auf einer Rampe auf der
Plaza Mayor ein Feuerwerk spektakulärer Sprünge.

CHINCHON (Spanien) Das Zentrum von Chincon ist ein besonderes Kleinod: Es ist eine der ältesten Stierkampfarenen von Spanien. Die dreistöckigen Häuser des Dorfkerns bilden einen Kreis und deren Balkone werden mehrmals im Jahr zu Logen für bis zu 3000 Zuschauern. Dabei werden dann Holzbanden und Tribünen aufgebaut. Kurios: Die Häuser gehören zwar Privatpersonen,
während der Stierkämpfe gelten die Balkone jedoch als öffentliches
Gut.
Auch einen direkten Zusammenhang zur Stierkampfarena in Madrid Las
Ventas, wo am Donnerstag und Freitag die besten Motocrossfahrer der
Welt antreten werden, gibt es. Die hölzernen, rot gestrichenen Banden
kamen einst in Madrid zum Einsatz, ein bekannter Torero aus Chinchon
hatte sie vor Jahrzehnten gekauft und seinem Heimatort vermacht.
Auch Melero und Torres zeigten sich vom malerischen Set beeindruckt:
"Der Ort schreit geradezu danach hier in Zukunft noch mehr Motocross
Freestyle zu zeigen!"

27.06.2010   

FMX-Machtdemonstration am Roten Platz

40.000 Zuseher standen am Samstagabend für die 12 besten Freestyle-Motocross Athleten der Welt vor dem weltberühmten Kreml in Moskau (RUS) Spalier. Jungspund Levi Sherwood (NZL) machte im Finale mit Nate Adams (USA) kurzen Prozess und flog am Roten Platz zum zweiten Sieg seiner Karriere.

MOSKAU (RUS). 250 LKW-Ladungen „Dirt“ verwandelten das historische Kopfsteinpflaster der russischen Millionenmetropole in einen FMX-Kurs der Sonderklasse. „Rubberkid“ Levi Sherwood – der 18-Jährige beeindruckt durch Gelenkigkeit – sprang bei 35 Grad im Schatten in die Herzen der russischen Fans: „Der vielfältige Kurs kam mir entgegen. Dieser Tag geht in die Geschichte ein.“

Vor der Ostseite des Kremls brachten dröhnende Zweitaktmotoren, spektakuläre Tricks und Sprünge das Stadion zum Kochen. Der historische Platz, seit 1990 UNESCO-Weltkulturerbe, platzte aus allen Nähten. „Der Druck war riesig, der Track schwierig und die Hitze für alle ein Problem. Hier zu springen ist unglaublich. In Amerika müsste ich jetzt im Garten vom Weißen Haus Springen, um mithalten zu können“, zeigte sich „Verlierer“ Nate Adams (USA) beeindruckt.

Andre Villa, der weiterhin die Gesamtwertung der Weltserie anführt, belegte den dritten Rang. Tower-Bridge und Korinth-Kanal-Bezwinger Robbie Maddison (5.) verpasste nach einer missglückten Landung den Einzug ins Halbfinale. Der Japaner Eigo Sato (4.) war im Halbfinale Endstation.

Dany Torres (6./ESP) und Mat Rebeaud (10./SUI), die in Moskau ihr Comeback auf der Tour feierten, konnten noch nicht mit der Spitze mithalten und landeten im geschlagenen Feld.

Die Fotots in Großformat gibt es hier

Nach Stopps in Mexico City (MEX), Kairo (EGY) und Moskau (RUS) wandert der Tross nun in die Stierkampfarena Plaza de Toros de las Ventas Madrid (22./23. Juli 2010). Bewerbe in London (GBR) und Rom (ITA) folgen.

Endergebnis Red Bull X-Fighters Moskau / Russland: 1. Levi Sherwood (NZL), 2. Nate Adams (USA), 3. Andre Villa (NOR), 4. Eigo Sato (JAP), 5. Robbie Maddison (AUS), 6. Dany Torres (ESP), 7. Adam Jones (USA), 8. Cameron Sinclair (AUS), 9. Jim McNeil (USA), 10. Mat Rebeaud (SUI), 11. Alexey Kolesnikov, 12. Blake Williams (AUS)

Bilder: Joerg Mitter, Daniel Grund, Balazs Gardi, Daniel Kolodin, Denis Klero

26.06.2010   

Red Bull X-Fighters World Tour 2010 / Moskau / RUS

Fussballkrank? Mit Ballgefühl über den Kicker

Das runde Leder hielt am Freitag auch die 12 besten FMX-Athleten der Welt in Atem. Einen Tag vor dem historischen Stopp der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 in Moskau (RUS) wärmten sich der Spanier Dany Torres, Andre Villa (NOR), Mat Rebeaud (SUI), Robbie Maddison (AUS) und Co. mit viel Ballgefühl für das Spektakel am Roten Platz auf.

MOSKAU (RUS). In den Trikots ihrer Nationalteams sprangen die FMX-Superstars bis zu 30 Meter weit und 15 Meter hoch, versuchten dabei bei Geschwindigkeiten um die 60 km/h gekonnt mit einem Ball zu tricksen. Die feinste Klinge und das beste Ballgefühl bewies Dany Torres, der seinen Namensvetter Fernando Torres um nichts nachstand.

Vor dem dritten Bewerb der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 (Samstag, 26. Juni 2010, 20.30 Uhr Ortszeit) herrscht im Fahrerlager Unstimmigkeit, wer als Favorit für die Gesamtwertung gilt. Ebenso verhält es sich, spricht man das Feld, auf den zukünfigten Fußballweltmeister an. „Die Schweiz natürlich“, hofft Mat Rebeaud. „Japan ist noch im Rennen“, strotzt Eigo Sato (JAP) vor Selbstvertrauen. „Mein Team ist am Vormarsch“, glaubt Spaniens FMX-Ikone Dany Torres. Kleinlaut zeigten sich Nate Adams (USA) oder der Neuseeländer Levi Sherwood. „Im Gegensatz zum FMX-Highlight in Moskau sind wir in Südafrika natürlich nur Aussenseiter. Aber immerhin beide noch im Bewerb“, erklärten der US-Amerikaner und der Neuseeländer unisono.

Die Fotots in Großformat gibt es hier

Bilder: Joerg Mitter, Daniel Grund, Balasz Gardi, Daniel Kolodin, Denis Klero

24.06.2010   

Red Bull X-Fighters World Tour 2010 / Moskau / RUS

Dirt am historischen Kopfsteinpflaster

Für den ersten Red Bull X-Fighters-Stopp in Russland hat sich Track-Designer Dane Herron (USA) ins Zeug legen müssen. Nur wenige Meter vom Kreml entfernt, wird seit Tagen am Streckenbau gearbeitet. Am 26. Juni landet die größte Freestyle-Motocross-Tour der Welt auf dem Roten Platz, um vor 55.000 Fans die Motoren heulen zu lassen.
MOSKAU (RUS). Die Sightseeing-Touristen auf dem Roten Platz in der Moskauer Innenstadt trauten ihren Augen nicht, als Nate Adams (USA), Robbie Maddison (AUS) und Tour-Leader Andrè Villa (NOR) in Vorbereitung auf das Spektakel am Samstagabend die ersten Runden drehten. Statt Marschmusik und Fanfaren heulten auf dem berühmten Platz die Motoren der FMX-Stars, die sich nach Stopps in Mexico City (MEX) und Gizeh (EGY) auf die Russland-Premiere der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 freuen.

Am Roten Platz einen FMX-Kurs zu bauen, war für Dane Herron (USA), seineszeichens Track-Designer der Red Bull X-Fighters World Tour 2010, eine Herausforderung: „Wir mussten vor allem mit dem Gewicht aufpassen. Die Kopfsteine auf dem Roten Platz sind zum Teil sehr alt und natürlich sehr wertvoll. Deswegen war es sehr wichtig, eine stabile Unterlage für den Kurs zu bauen, damit keine Schäden entstehen.“ Die logistische Herausforderung wurde mit 250 LKW-Ladungen Dirt, einem 15-Mann-Team und zehn Tagen Bauzeit gemeistert. Allein der Abbau nach dem Event wird drei Tage dauern. „Wir haben vier normale Kicker und drei Dirt-Kicker auf dem Kurs. Es sind fünf Lines vorgesehen, aber die Fahrer überraschen uns immer wieder und lassen sich neue Möglichkeiten einfallen, an die wir nie gedacht hätten“, lacht Herron, der bei 32 Grad im Schatten 12 Stunden am Tag am Track steht.

Nur wenige Wochen nach dem Stopp vor den Pyramiden und der Großen Sphinx von Gizeh feiern die Red Bull X-Fighters in Moskau das zweite Länderdebüt des Jahres. Der Rote Platz zählt seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird von den wichtigsten Gebäuden der russischen Hauptstadt gesäumt, darunter der Kreml, die Basilius-Kathedrale und das 1930 errichtete Lenin-Mausoleum. Jedes Jahr strömen Millionen von Touristen durch das prunkvolle Auferstehungstor auf den Roten Platz, der vor allem nach der Oktoberrevolution im Jahr 1917 politisch an Bedeutung gewann. Heute zählt er neben dem Trafalgar Square in London und dem Markusplatz in Venedig zweifelsohne zu den berühmtesten Plätzen der Welt.

Nicht weniger als 55.000 Zuschauer werden am Samstag den 70 Meter breiten und 330 Meter langen Platz füllen. Nach zwei der insgesamt sechs Stopps der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 führt der Norweger Andrè Villa, doch gleich drei der absoluten Top-Fahrer der Weltelite sind ihm dicht auf den Fersen und wollen in Moskau die Führung in der Gesamtwertung übernehmen.

15.05.2010   

Red Bull X-Fighters World Tour 2010 / Kairo / Groe Sphinx von Gizeh

Sphinx kürt Jones zum Kairo-Champion

Die „Große Sphinx von Gizeh“ und 10.000 Zuschauer warfen am Freitagabend in Kairo ein Auge auf die 12 besten FMX-Athleten der Gegenwart. Beim 2. Stopp der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 führten Wüstenwind-, Sand und Temperaturen bis zu 40 Grad Mensch und Zweiräder an die Grenzen. Adam Jones (USA) jubelte an der außergewöhnlichsten Sport-Location der Welt.

KAIRO (EGY). Direkt vor dem einzigen erhaltenen Weltwunder der Antike – der ca. 2700 – 2600 vor Christus erbauten „Großen Sphinx von Gizeh“ und den „Pyramiden von Gizeh“ zerstörte Adam Jones (USA) die Sieghoffnungen seiner 11 Konkurrenten. Der US-Amerikaner trickste im Finale Mexico-Gewinner Andre Villa (NOR) aus.

„Es ging für mich ein Traum in Erfüllung. Die Bedingungen in Kairo waren nicht einfach. Mein Final-Run war fehlerlos und damit hatte ich die Judges auf meiner Seite“, jubelte der 26-Jährige.

Vor der 73,5 Meter langen und 20 Meter hohen „Großen Sphinx von Gizeh“ bröckelten „nur“ die Nerven der Freestyle-Motocrosser aus Europa, Asien, USA und Australien bei bis zu 30 Meter weiten und 15 Meter hohen Sprüngen. „Vor dieser Kulisse springen zu können ist ein einmaliges Erlebnis“, erklärten die Rider unisono.

Der Norweger Villa führt nach zwei von sechs Bewerben der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 weiterhin die Gesamtwertung an. Der nächste Bewerb findet am 26. Juni 2010 am Roten Platz in Moskau (RUS) statt.

 

Endergebnis Red Bull X-Fighters World Tour 2010, Kairo, Ägypten:
1. Adam Jones (USA), 2. Andre Villa (NOR), 3. Nate Adams (USA), 4. Robbie Maddison (AUS), 5. Levi Sherwood (NZL), 6. Eigo Sato (JAP), 7. Jim McNeil (USA), 8. Libor Podmol (CZE), 9. Lance Coury (USA), 10. Daice Suzuki (JAP), 11. Petr Pilat (CZE), 12. Nick DeWit (RSA)

Bilder bei redaktioneller Verwendung honorarfrei. Fotocredit: Joerg Mitter, Balasz Gardi, Flo Hagena für Global-Newsroom

Fakten:
*Im zehnten Jahr seit Bestehen umfasst die Red Bull X-Fighters World Tour sechs Bewerbe in Mexico City (MEX), Kairo (EGY), Moskau (RUS), Madrid (ESP), London (UK) und Rom (ITA).

*Die 12 besten Freestyle-Motocross Athleten der Welt zeigen auf handelsüblichen Motocross-Maschinen atemberaubende Tricks, springen bis zu 15 Meter hoch und 30 Meter weit.

*Eine sechsköpfige Jury, die Fahrer treffen in Head-to-Head Runs an, bewertet die Performance. Nach der ersten Ausscheidungsrunde wird im Viertelfinale, Halbfinale und Finale der Sieger gekürt.

12.05.2010   

Kairo/Aegypten/ Freestyle Motocross/ Robbie Maddison auf spontaner Wuestentour bei Sonnenuntergang

Kein Sand im Getriebe

Der australische Freestyle-Motocross-Athlet Robbie Maddison hob am Dienstag in der an Kairo angrenzenden Wüste zu einer finalen Training-Session für den zweiten Stopp der Red Bull X-Fighters World Tour in Kairo (EGY/Freitag) ab. Am Rande der bevölkerungsreichsten Stadt Afrikas setzte trocken-heißer-Wüstenwind dem Zweitakt-Motorrad und dessen Bändiger zu.

 

Am Freitag treffen die 12 besten FMX-Rider der Gegenwart direkt vor der circa 700-2600 v. Chri. errichteten „Großen Sphinx von Gizeh“ – welche 73,5 Meter lang und 20 Meter hoch ist, gegeneinander an. Maddison, der 2009 über die Tower-Bridge in London (UK) und im März 2010 über den Korinth-Kanal in Griechenland sprang, gilt als Mitfavorit auf den Gesamtsieg der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 mit Stopps in Mexico City (MEX), Kairo (EGY), Moskau (RUS), Madrid (ESP), London (UK) und Rom (ITA).

18.04.2010   

Red Bull X-Fighters World Tour 2010 / Mexico City / Plaza de Toros

Villa neuer FMX-Hero - 42.000 trotzten Regen

Andre Villa (NOR) war am Freitagabend beim ersten Stopp der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 in Mexico City der Überraschungsmann. Der Norweger profitierte im Plaza de Toros Monumental von einem wetterbedingten Abbruch des Hauptbewerbs und trickste mit seinem Qualifikationssieg die Konkurrenz aus.

MEXICO CITY (MEX). 42.000 FMX-Fans jubelten den zwölf motorisierten Toreros bei ihren 30 Meter weiten und bis zu 15 Meter hohen Tricks in der größten Stierkampfarena der Welt zu. Auf fünf Kickern zeigten Tower-Bridge und Korinth-Kanal Bezwinger Robbie Maddison (AUS) und Co. atemberaubenden Freestyle-Sport.

Im zehnten Jahr der Red Bull X-Fighters Geschichte gewann erstmals ein Norweger. Gewitterregen machte den Quali-Sieger zum Hero: „Dafür habe ich mein ganzes Leben hart trainiert und viele Opfer gebracht.“ Die weiteren Podestplätze gingen an den amtierenden Tour-Champion Nate Adams (USA) und Robbie Maddison (AUS). Den vierten Rang sicherte sich Dany Torres (ESP). Der Spanier landete seine Sprünge mit einem angebrochenen Handgelenk einhändig.

Nate Adams (USA) gratulierte: „Villa ist der verdiente Sieger. Im Freiluftsport muss man mit den Witterungsverhältnissen leben. Der Landehügel war durch den Dauerregen extrem rutschig. Die Entscheidung den Bewerb abzubrechen war im Sinne des Sports.

Bereits am 14. Mai 2010 gibt es in Ägypten – direkt vor der Sphinx von Giza – die Chance auf Revanche. Stopps in Moskau (RUS), Madrid (ESP), London (GBR) und Rom (ITA) komplettieren die Tour.

16.04.2010   

Red Bull X-Fighters World Tour 2010 auf Servus TV HD powered by Red Bull TV

Die Red Bull X-Fighters fliegen auch dieses Jahr wieder. Im Rahmen einer World Tour mit sechs Stopps sorgen Robbie Maddison, Mat Rebeaud, Nate Adams und Co. für FMX-Sport am absoluten Limit. Beim ersten Stopp in der Stierkampfarena in Mexiko werden an die 42.000 Zuschauer erwartet.
85 Min.

Samstag 17.04. ab 17:40 Uhr

Mehr Red Bull TV am 17.04.2010

Red Bull X-Fighters World Tour 2010 - Season Preview

Robbie Maddison, Mat Rebeaud, Nate Adams und Andre Villa erlauben einen Blick hinter die Kulissen - wie sie leben, was sie während der Tourpause machen und wie sie sich optimal für die kommende Saison vorbereiten. Mexico bietet den Schauplatz für den ersten Stopp und ist seit 2005 Bestandteil der World Tour. Ein Rückblick führt durch die Höhepunkte der letzten Jahre.

Gäste: Robbie Maddison, Mat Rebeaud, Nate Adams, Andre Villa
> 08.45 | 30/25 Min.

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Red Bull X-Fighters Robbie Maddison

Auf den ersten Blick ist Freestyle Motocross ein Individualsport, doch Talent alleine reicht nicht, um ganz nach oben zu kommen. Robbie Maddison braucht ein verlässliches Team, um seine Ziele zu erreichen. Seine Freundin, sein Trainer, sein Mechaniker, sein Manager und seine Freunde - alle sind Teil eines starken Teams mit dem Ziel, auch dieses Jahr wieder einen Platz auf dem Siegerpodest bei den Red Bull X-Fighters zu erreichen...

> 09.15 | 30 Min.

11.04.2010   

Red Bull X-Fighters World Tour 2010 / Freestyle-Elite in den USA

Sweet Home California

Der US-Bundesstaat Kalifornien ist zum Mekka der internationalen Freestyle-Motocross-Szene geworden. Nur wenige Wochen vor dem Auftakt der Red Bull X-Fighters World Tour 2010 in Mexico City, holt sich die Elite des Freestyle-Motocross-Sports an der US-Westküste den Feinschliff.

LOS ANGELES (USA) Robbie Maddison, Andrè Villa, Mat Rebeaud, Levi Sherwood, Taka Higashino, Blake Williams, Robbie Adelberg, Nate Adams, Jeremy Stenberg, Cameron Sinclair – die Telefonbücher der beschaulichen Orte Temecula und Valencia im US-Bundesstaat Kalifornien gleichen dem „Who is Who“ des internationalen Freestyle-Motocross. In den vergangenen Jahren sind Fahrer aus aller Herren Länder an die Westküste der USA gepilgert, um eine – quer durch alle Sportarten einzigartige - Community der weltbesten Athleten aufzubauen.


Gleich bei der Ankunft in Temecula wird dem Besucher klar, warum sich so viele Rider für diese ruhige Stadt südlich von Sun City entscheiden. Dank des Wüstenklimas scheint die Sonne beinahe das ganze Jahr, und riesige Landflächen eignen sich perfekt für den Aus-, Auf- und Umbau des eigenen Hinterhofs in die ultimative FMX-Spielanlage. Da auch alle FMX-Hersteller in der unmittelbaren Gegend vertreten sind, müssen die besten Fahrer der Welt lediglich ein paar Minuten fahren, um nach einer besonders harten Landung Ersatzteile abzuholen. Übrigens: Gerüchten zufolge haben seit dem Zuzug der Weltstars Röntgenärzte in Kalifornien beinahe eine Jobgarantie ...

Für den amtierenden Red Bull X-Fighters Champion, Nate Adams, gibt es gerade für Freestyle-Motocross keinen Ort auf der ganzen Welt, der mit Kalifornien zu vergleichen ist: „Wenn man nicht hier ist, sollte man sofort das Bike schnappen und herkommen! Wenn man in der Szene wirklich mittendrin sein will, muss man hier leben.“ Das Fahren, Trainieren und Relaxen mit den besten FMX-Athleten der Welt schafft eine einzigartige Möglichkeit, unter Freunden Tipps auszutauchen und gemeinsam an neuen Tricks zu arbeiten.

Zu den weiteren Weltstars, die ihre Zelte in den USA aufgeschlagen haben, zählen der Norweger Andrè Villa, der Red Bull X-Fighters Champion 2008 Mat Rebeaud, der mehrfache Weltrekordler Robbie Maddison, und X-Games-Star Blake Williams.

Red Bull X-Fighters World Tour 2010
16. April: Mexico City, MEX
14. Mai: Gizeh, EGY
26. Juni: Moskau, RUS
22.-23. Juli: Madrid, ESP
14. August: London, UK
01. Oktober: Rom, ITA

Hier gibt es ein paar Bilder

08.04.2010   

Robbie Maddison springt über den Kanal von Korinth in Griechenland

Hoch-Weit-Rekord! Motorrad fliegt 95 m hoch und 85 m weit

In fast 100 Metern Höhe übersprang der Australische Stunt-Motocrosser Robbie Maddison nicht nur den 85 Meter breiten Kanal von Korinth in Griechenland, sondern auch das größte Problem dabei: die Angst.

KORINTH (Griechenland). Mit atemberaubenden Tricks, wie Saltos in der Höhe von dreistöckigen Hausern samt zwischenzeitlichem Absteigen, zählt Motocross Freestyle zu den gefährlichsten Sportarten der Welt. Robbie Maddison ist einer der Besten des FMX.
Dem 28jährige Australier ist das aber offenbar noch zu wenig. Maddison sucht den besonderen Nervenkitzel „on top“, er absolviert spektakuläre Stuntsprünge ganz in der Tradition des 2007 verstorbenen Stuntman Evel Knievel. 2007 und 2008 verbesserte er den Weitsprung-Weltrekord dreimal auf zuletzt 107 Meter (350 Fuß). Zu Neujahr 2009 sprang er in Las Vegas auf einen 30 Meter hohen Nachbau des Arc de Triomph und anschließend wieder herunter. Im letzten Jahr gingen seine Bilder vom Sprung an der Tower Bridge über die Themse um die Welt.

Den 1893 gebauten Kanal von Korinth wollten bereits mehrere Motocrosser überspringen, aber erst der Australier setzte das Vorhaben nun um.

Auf einer verwinkelten Anfahrt vorbei an einem Pool, über eine Fußballplatz, vorbei an Hühnerställen beschleunigte er am frühen Donnerstag Morgen seine 500er Honda auf 125 km/h. Von einer Rampe katapultierte er sich über den 80 Meter tiefer liegenden Kanal, um sicher auf dem 85 Meter entfernten Landehügel auf der anderen Seite zu landen. Der höchste Flugpunkt lag bei über 95 Metern!

Die größte Herausforderung sei nur in zweiter Linie die schwierigen Anfahrt mit ständigem Wechsel des Untergrundes von Rasen, auf Beton, dann wieder Holz, Asphalt und Teppich gewesen, meinte Maddison. „Die Angst zu überwinden, ist das bei weitem Schwierigste!“

Direkt von Griechenland geht es für „Maddo“ nach Mexico City zurück zum Tagesgeschäft, dem Auftakt der Red Bull X-Fighters World Tour, die er nach Rang zwei im Vorjahr heuer gewinnen möchte.

Ein paar Bilder gibt es hier

Hier gibt es ein paar Bilder

28.01.2010   

Red Bull X-Fighters World Tour 2010

Alle Wege führen nach Rom - FMX-Weltelite hebt 2010 ab

2010 kehrt die größte und beste FMX-Tour der Welt mit neuen Fahrern, neuen Locations und jeder Menge neuer Tricks zurück. Die besten Freestyle-Motocrosser der internationalen Szene kämpfen rund um den Globus um den begehrten Titel der Red Bull X-Fighters World Tour. Ein neuer Qualifikationsmodus garantiert Spannung pur und sorgt im Fahrerlager für volle Konzentration.

Neben alten Klassikern wie dem traditionellen Auftaktevent in Mexico City (MEX) und dem historischen Stopp in der Stierkampfarena der spanischen Hauptstadt Madrid (ESP) wartet die Red Bull X-Fighters World Tour 2010 mit einigen Überraschungen auf. Der zweite Showdown der Tour findet im Schatten der Pyramiden-Landschaft der ägyptischen Wüstenstadt Gizeh (EGY) statt, wo auf die besten Rider der Welt nicht nur die Sphynx sondern auch trockene Luft und feinkörniger Sand wartet. Darauf folgt ein FMX-Spektakel der Superlative im Herzen der russischen Hauptstadt Moskau (RUS): am Roten Platz!. Über London (GBR) führt der Weg in die „Ewige Stadt“ Rom (ITA).

2009 holte sich der Amerikaner Nate Adams nach einer packenden Saison in der Londoner Battersea Power Station vor 20.000 Fans den Titel. Nun will Adams seine Krone verteidigen und erneut Red Bull X-Fighters Geschichte schreiben. Zu seinen härtesten Konkurrenten zählt 2010 der mehrfache Weltrekordhalter Robbie Maddison (AUS) . Auf Platz drei (2008) und Rang zwei (2009) sollte logischerweise der Gesamtsieg folgen.

Während die Top-Sechs der Saison 2009 - Adams und Maddison, Mat Rebeaud (SUI), Eigo Sato (JPA), Dany Torres (ESP) und Levi Sherwood (NZL) - dank Top-Platzierungen in der vergangenen Saison für die Tour 2010 fix gesetzt sind, werden pro Stopp weitere vier Startplätze in einer Qualifikation ausgefahren. Die internationale Red Bull X-Fighters Jury wählte im Rahmen einer seit Herbst 2009 laufenden Bewerbungsphase sechs Rider aus, die in Mexico um vier Startplätze für den Hauptbewerb fighten werden.

Zwei Wild Cards kompletieren das 12-köpfige Starterfeld. „Das garantiert eine faire Konkurrenz auf höchstem sportlichen Level. So sind pro Tour Stopp die besten Rider der Gegewart am Start“, erklärt der sportliche Direktor der Red Bull X-Fighters World Tour, Tes Sewell (GBR).

Red Bull X-Fighters World Tour 2010
16. April: Mexico City, MEX
14. Mai: Gizeh, EGY
26. Juni: Moskau, RUS
22.-23. Juli: Madrid, ESP
14. August: London, UK
01. Oktober: Rom, ITA

www.redbullxfighters.com

Hier gibt es ein paar Bilder

02.11.2009   

Auf FMX-Ranch um Tickets für Red Bull X-Fighters World Tour 2010

Kalifornien(USA)- Die Red Bull X-Fighters World Tour startet in eine neue Ära: Erstmals in der Geschichte werden in einer Ranking Session im Red Bull Trainingsgelände in den Bergen Kaliforniens die Starter für die Red Bull X-Fighters World Tour 2010 ermittelt.

Eine Autostunde nördlich von Los Angeles, dort wo es garantiert keinen Handy-Empfang mehr gibt, dort wo Cowboy Bob Raser auf seiner Schotterpiste gern mit Warnschüssen aus seiner Schrotflinte zu einer rücksichtsvollen Fahrweise gemahnt, dort beginnt im Februar gleichsam die 4. Red Bull X-Fighters World Tour, die beste Freestyle Motocross Serie der Welt.

Bei der Red Bull X-Fighters Ranking Session im Red Bull Compound in Kalifornien werden vom 2. bis 10.Februar 2010 die besten FMX Athleten um die begehrten Startplätze für die Welt Tour fahren, bei der nur die vier Bestplazierten der letzten Saison wieder fix qualifiziert sind. Neben Nate Adams (USA), Robbie Maddison (AUS), Eigo Sato (JPN) und Mat Rebeaud (SUI) können sich auf dem FMX-Trainingsgelände sechs weitere Fahrer zum ersten Mal in der Geschichte ihre Startberechtigung sichern. Somit beginnt der harte Kampf um den renommiertesten internationalen Titel im Freestyle Motocross bereits knapp zwei Monate vor Beginn der Tour. Je zwei Wildcards pro Tourstop vervollständigen dann das Fahrerfeld der Red Bull X-Fighters World Tour 2010, welche erneut von April bis September 2010 in den spektakulärsten Locations rund um den Globus stattfinden wird.

Insgesamt werden 30 Fahrer zur Ranking Session zugelassen, wer glaubt, das auch drauf zu haben und über 18 Jahre alt ist oder eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten vorweist, kann sich mit einem knackigen 90-Sekündigen Video auf www.redbullxfighters.com bis zum 1. Dezember 2009
bewerben. In welcher Liga sich Red Bull X-Fighters abspielt zeigt schon die Mindestanforderung: „Die eine oder andere Backflip-Variation ist ein Muss“, legt Tour-Direktor Tes Sewell die Latte hoch.

Was man in diesem Sport mit einer kräftigen Portion Mut, Talent und Selbstvertrauen erreichen kann, bewies im Vorjahr der 17jährige Neuseeländer Levi Sherwood. Nach einem verletzungsbedingten Ausfall entdeckte ausgerechnet Titelverteidiger Mat Rebeaud den kleinen Kiwi. „Zum Dank“ kickte der wegen seiner Beweglichkeit „Rubber Kid“ genannte Sherwood wenige Tage später den Titelverteidiger aus dem Bewerb und holte sich den Sieg beim Saisonauftakt in Mexico City.

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