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ADAC MX-Masters News
10-08-2026
ADAC MX-Masters News

SixtySeven Racing-Team zeigt starke Leistungen bei großer Hitze in Gaildorf

Am vergangenen Wochenende war das SixtySeven Racing-Team bei den ADAC MX Masters in Gaildorf im Einsatz. Die traditionsreiche Hartbodenstrecke stellte die Fahrer ohnehin vor eine anspruchsvolle Aufgabe, zusätzlich wurden die Rennen bei hochsommerlichen Temperaturen von deutlich über 30 Grad zu einer echten Belastungsprobe für Fahrer, Mechaniker und Material.
Für das Team gingen in Gaildorf mehrere Fahrer in unterschiedlichen Klassen an den Start. Im ADAC MX Youngster Cup waren Nicolai Skovbjerg #2, Scott Smulders #408, Maximilian Ernecker #919, Harry Seel #100 und Jaymian Ramakers #724 vertreten. Im ADAC MX Junior Cup 125 trat John Kranhold an. Das Wochenende brachte starke Einzelergebnisse, wichtige Fortschritte und zugleich einige Rückschläge, aus denen das Team wertvolle Erkenntnisse mitnimmt.

ADAC MX Youngster Cup
Nicolai Skovbjerg #2
Nicolai Skovbjerg zeigte in Gaildorf erneut, warum er zu den stärksten Fahrern der Klasse zählt. Die ersten beiden Wertungsläufe konnte der Däne souverän für sich entscheiden und damit seine starke Form bestätigen.

Auch im dritten Rennen lag Nicolai zunächst in Führung. Ein Fehler warf ihn jedoch bis auf Platz 34 zurück. Anschließend startete er eine beeindruckende Aufholjagd und kämpfte sich noch bis auf Rang acht nach vorne. Damit sicherte er sich trotz des Rückschlags Platz zwei in der Tageswertung und konnte seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbauen.

Besonders positiv waren erneut seine Starts, die nach intensiver Abstimmungsarbeit mit dem Team deutlich verbessert werden konnten.

Nicolai Skovbjerg #2:
„Viele Dinge waren an diesem Wochenende richtig gut, nur ein Fehler hat uns den Gesamtsieg gekostet. Ich konnte die ersten beiden Rennen dominieren und lag auch im dritten Lauf in Führung. Die Aufholjagd von Platz 34 auf acht war trotzdem stark. Wichtig ist, dass wir unseren Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbauen konnten. Die Starts haben nach den Tests mit dem Team sehr gut funktioniert. Jetzt freue ich mich auf die nächsten Rennen.“

Scott Smulders #408
Für Scott Smulders war Gaildorf nach seiner längeren Pause ein weiteres wichtiges Wochenende auf dem Weg zurück zu voller Rennfitness. Trotz nur wenig Vorbereitung auf Hartboden zeigte der Niederländer von Beginn an guten Speed.


Im ersten Lauf wurde Scott bereits in der zweiten Kurve durch einen Sturz weit zurückgeworfen, arbeitete sich anschließend aber noch bis auf Platz zwölf vor.

Auch im zweiten Rennen musste er nach einem Startsturz wieder vom Ende des Feldes aufholen und erreichte Rang 14.
Seine beste Leistung zeigte Scott im dritten Lauf. Nach einem schlechten Start und zusätzlichen Problemen mit der Kupplung kämpfte er sich von Position 25 noch bis auf Platz neun nach vorne.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Geschwindigkeit bereits wieder vorhanden ist. Nun geht es vor allem darum, weiter Rennpraxis und Fitness aufzubauen.

Scott Smulders #408:
„Nach zwei Monaten ohne richtiges Training und nur einem Tag auf Hartboden vor dem Rennen war es ein schwieriges Wochenende. Der Speed war da, aber ich konnte noch nicht alles zusammenbringen. Trotz der Stürze konnte ich mich in allen Rennen wieder gut nach vorne arbeiten. Ich brauche noch etwas Zeit auf Hartboden und weitere Rennkilometer. Danke an das ganze Team.“

Maximilian Ernecker #919
Maximilian Ernecker konnte in Gaildorf vor allem im zweiten Wertungslauf einen wichtigen Schritt nach vorne machen.


Nach Platz 16 im ersten Rennen zeigte der Österreicher in Moto zwei insbesondere zu Beginn einen sehr guten Speed und konnte sich weit vorne im Feld behaupten. Mit Rang sieben erzielte er sein bestes Ergebnis des Wochenendes und zeigte damit deutlich, welches Potenzial vorhanden ist.

Im dritten Lauf kam Maximilian auf Platz 19 ins Ziel. Auch wenn das Wochenende nicht durchgehend so verlief wie erhofft, bietet vor allem die Leistung im zweiten Rennen eine klare Grundlage für die kommenden Aufgaben.
Maximilian Ernecker #919:

Im zweiten Lauf konnte ich vor allem am Anfang einen guten Speed zeigen. Darauf kann ich jetzt aufbauen. Die Ergebnisse waren mit 16, 7 und 19 noch nicht ganz konstant, aber wir wissen, dass die Richtung stimmt und arbeiten weiter daran.“

Harry Seel #100
Harry Seel zeigte in Gaildorf ebenfalls gute Ansätze. Mit den Ergebnissen 21, 13 und 27 spiegelte das Endresultat allerdings nur teilweise wieder, welchen Speed der Belgier über das Wochenende fahren konnte.
Im zweiten Wertungslauf kämpfte Harry zeitweise um eine Top-Ten-Platzierung, ehe ihm der Motor ausging und er dadurch den Anschluss verlor. Im dritten Rennen arbeitete er sich nach einem schwierigen Start bis auf Platz 15 nach vorne, bevor ihn ein kleiner Sturz zwei Runden vor Schluss wieder zurückwarf.
Die Pace ist vorhanden – nun gilt es, diese über die komplette Renndistanz in entsprechende Ergebnisse umzusetzen.

Harry Seel #100:
„Die Geschwindigkeit und der Rennspeed sind da. Im zweiten Lauf war ich im Kampf um die Top Ten, bevor ich den Rhythmus verloren habe. Im letzten Rennen konnte ich mich wieder gut nach vorne arbeiten, wurde dann aber durch einen kleinen Sturz zurückgeworfen. Wir bleiben dran und arbeiten weiter.“

Jaymian Ramakers #724
Für Jaymian Ramakers verlief Gaildorf leider nicht nach Wunsch. Im freien Training gewöhnte er sich zunächst gut an die Strecke und auch im Zeittraining zeigte der Niederländer eine solide Leistung.
Am Ende fehlten lediglich 0,8 Sekunden zur direkten Qualifikation für die Wertungsläufe. Im anschließenden Last-Chance-Race erwischte Jaymian jedoch keinen guten Start und fand nicht den notwendigen Rhythmus, um sich noch für die Hauptrennen zu qualifizieren.
Trotz des frühen Endes des Rennwochenendes bleibt die Entwicklung positiv. Der Fokus richtet sich nun bereits wieder auf die kommenden internationalen Einsätze.

Jaymian Ramakers #724:
Gaildorf ist leider nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Zeittraining war ich nur 0,8 Sekunden von der Qualifikation entfernt. Im Last-Chance-Race hatte ich dann einen schlechten Start und bin nicht gut genug gefahren, um es noch in die Rennen zu schaffen. Jetzt schauen wir nach vorne.“

ADAC MX Junior Cup 125

John Kranhold #593

Auch John Kranhold #593 hatte in Gaildorf mit einem wechselhaften Wochenende zu kämpfen.
Im ersten Wertungslauf arbeitete er sich nach einem schlechten Start bis auf Rang 16 nach vorne, ehe ihn ein weiterer Sturz wieder zurückwarf. Am Ende erreichte er Platz 22. Im zweiten Lauf kam John besser aus dem Startgatter, verlor jedoch durch eine ungünstige Linie in der ersten Kurve einige Positionen. Anschließend kämpfte er sich wieder nach vorne und beendete das Rennen auf Rang 15.
Mit den Ergebnissen war er selbst nicht zufrieden, gleichzeitig weiß er, dass deutlich mehr Potenzial vorhanden ist.

John Kranhold #593:
„Ich habe noch nicht das gezeigt, was ich eigentlich kann. Ich weiß aber, dass ich es kann und werde weiter daran arbeiten, das auch in den Ergebnissen zu zeigen. Danke an mein Team, meine Familie und alle, die mich unterstützen.“

Teamfazit und Ausblick
Gaildorf war für SixtySeven Racing-Team ein intensives Wochenende mit starken Einzelmomenten, Rückschlägen und wichtigen Erkenntnissen. Besonders Nicolai Skovbjerg unterstrich mit zwei Laufsiegen und einer starken Aufholjagd seine derzeitige Form. Scott Smulders zeigte bei seinem weiteren Comeback deutlichen Speed, Maximilian Ernecker überzeugte mit Platz sieben im zweiten Lauf und Harry Seel konnte erneut zeigen, dass er das Tempo für gute Platzierungen besitzt.

Auch wenn nicht jeder Fahrer seine Möglichkeiten vollständig in Ergebnisse umsetzen konnte, nimmt das Team viele positive Ansätze mit.
Ein besonderer Dank gilt unseren Partnern, Sponsoren, Mechanikern und Helfern, die uns Woche für Woche unterstützen. Gerade an einem Wochenende mit extremen Temperaturen zeigt sich, wie wichtig die Arbeit hinter den Kulissen ist.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für einen Teil der Mannschaft weiter zum MXGP of Sweden. Scott Smulders #408 wird dort in der MX2-Weltmeisterschaft antreten. Nicolai Skovbjerg #2, Maximilian Ernecker #919 und Harry Seel #100 gehen in der EMX250-Europameisterschaft an den Start.

Damit wartet unmittelbar die nächste internationale Herausforderung auf das Team – mit dem klaren Ziel, die positiven Ansätze aus Gaildorf mitzunehmen und in Schweden weiter nach vorne zu arbeiten.

 

Fotos:SixtySeven Racing-Team

Online: Stefan Uhlmann

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