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ADAC MX-Masters News
24-10-2026
ADAC MX-Masters News

Harter Arbeiter mit Talent: Lucas Leok

Back-to-Back-Titel in den ADAC MX Junior Cups. Vierte Generation von Leok-Motocrossern. 2027 weiterhin auf der 125-ccm-KTM mit Werksunterstützung.

Mit 14 Jahren wurde Lucas Leok (EST/KTM MX Futures) bereits zum zweiten Mal ADAC MX Junior Cup-Champion. Nach dem Gewinn der 85-ccm-Klasse im Vorjahr fügte er 2026 in seiner Rookie-Saison bei den 125ern direkt den Folgetitel hinzu. Dazu kamen Auszeichnungen als Red Bull Holeshot-Sieger und Bridgestone Rookie of the Year. Der Name Leok ist bereits in der vierten Generation fest im Motocross etabliert, sein Vater Aigar und Onkel Tanel waren beide Werksfahrer und auch seine Cousins Sebastian und Travis starten erfolgreich im ADAC MX Youngster Cup. Auch wenn er in der Regel lieber sein Fahren für sich sprechen lässt, gab uns Leok im Champions-Interview einige Antworten zu seiner Saison und Karriere.

Leok war nicht nur einer der jüngsten der Klasse, sondern auch er beste Starter der Saison

Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des ADAC MX Junior Cup 125 in der Rookie-Saison! Wie groß ist die Freude über diesen Titel? Lucas Leok: „Ich freue mich riesig. Die Meisterschaft im ersten Jahr auf der 125er zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes. Die ganze harte Arbeit im Winter und während der Saison hat sich gelohnt. Es war mein Ziel, konkurrenzfähig zu sein und um die bestmöglichen Ergebnisse zu kämpfen. Den Titel in meiner Rookie-Saison zu gewinnen, ist der Wahnsinn. Er bedeutet mir sehr viel. Er zeigt, dass ich mich stetig verbessere und dass sich die Arbeit, die wir investieren, auszahlt.“

War die Umstellung auf die 125er schwierig? „Ja, das war ein großer Schritt. Das Motorrad ist anders, größer und kräftiger. Ich musste meinen Fahrstil anpassen und lernen, flüssig zu fahren und dabei das Tempo hochzuhalten. Das Tempo in der 125-ccm-Klasse ist höher, und jeder Fehler kann einen viel kosten, da die Konkurrenzdichte bei den Rennen noch höher ist. Man muss die ganze Zeit konzentriert bleiben. Es gab mehrere schnelle Fahrer. Das Niveau war hoch, und man musste bei jeder Veranstaltung alles geben.“

Im ersten Jahr auf der 125-ccm-Maschine sahen die Gegner Leok meist nur von hinten

Was war 2026 deine größte Stärke? „Ich glaube, meine Konstanz war eine meiner größten Stärken. Außerdem habe ich viel über das Motorrad gelernt und versucht, mich in jedem Rennen zu verbessern. Auch das Team spielt eine große Rolle und ist sicherlich eine meiner Stärken. Wir haben bei KTM MX Futures wirklich gut zusammengearbeitet, und die Unterstützung meines Teams war die ganze Saison über wichtig. Allein schafft man so einen Erfolg nicht.“

Was macht die Faszination Motocross aus? „Mich faszinieren die Geschwindigkeit, der Wettkampf und die Herausforderung, die jede Strecke mit sich bringt. Jedes Rennen ist anders, und man hat immer etwas, das man verbessern kann.“

Wie wichtig ist es, sich in der ADAC-Serie mit internationalen Fahrern zu messen? „Das ist sehr wichtig für mich. Man fährt permanent gegen schnelle Fahrer aus verschiedenen Ländern, und das hilft einem, dazuzulernen und zu sehen, wo man steht. Der Gewinn der Meisterschaft in Fürstlich Drehna war mein größtes Highlight. Es gab viele schöne Momente, aber erst der Titel hat die Saison zu etwas Besonderem gemacht. Es gab im Laufe der Saison auch einige schwierige Momente. Das gehört aber zum Rennsport dazu. Aus den schlechten Rennen lernt man und konzentriert sich dann auf das nächste.“

Dem 85-ccm-Titel im Vorjahr folgte nun der Sieg im ADAC MX Junior Cup 125

Wie sehen die Pläne für 2027 aus? „Wir arbeiten gerade an den Plänen für die nächste Saison. Ich werde noch ein weiteres Jahr mit Unterstützung von KTM in der 125-ccm-Klasse fahren, bevor ich auf die 250F umsteige. Das Ziel ist, mich weiter zu verbessern, stärker zu werden und auf dem höchstmöglichen Niveau zu fahren.“

Gibt es zum Abschluss des Interviews noch etwas, das gesagt werden soll? „Danke an meine Familie, mein Team und alle, die mich in dieser Saison unterstützt haben. Jetzt heißt es, weiter hart an mir zu arbeiten und noch stärker zurückzukommen.“

Fotos:ADAC

Online: Stefan Uhlmann

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