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ADAC MX-Masters News
30-03-2026
ADAC MX-Masters News

Die Favoriten der Nachwuchsklassen

Auch die drei Nachwuchsklassen ADAC MX Youngster Cup, ADAC MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior Cup 85 besitzen viele Kandidaten, die für Laufsiege und die Meisterschaften in Frage kommen. Hier sind ebenso Titelverteidigungen, Überraschungen und gar Rookie-Sensationen möglich.

Mads Fredsoe wird die Titelverteidigung im ADAC MX Youngster Cup versuchen

ADAC MX Youngster Cup: Fredsoe mit dem Projekt Titelverteidigung

Der amtierende Champion Mads Fredsoe (DK/Cat Moto Bauerschmidt KTM) möchte in dieser Saison seinen Titel verteidigen und trifft dabei auf starke internationale und nationale Konkurrenz unter den gut 100 startberechtigten Fahrern. Der Däne beeindruckte im vergangenen Jahr mit seiner Ruhe und Gelassenheit und gewann die Meisterschaft, obwohl er die erste Veranstaltung aufgrund einer Verletzung auslassen musste. Das gesamte Team hat von Husqvarna-Motorrädern auf die Modelle von KTM gewechselt, die zwar dieselbe Basis haben, sich aber doch unterscheiden. In der Vorbereitung gab es jedoch keine Anzeichen, dass Fredsoe auf dem neuen Fabrikat nicht zurechtkäme.

Liam Owens ist als Teamgefährte und Trainingspartner Fredsoes dessen stärkster Konkurrent

Fredsoes Teamkollege Liam Owens (AU/ Cat Moto Bauerschmidt KTM) möchte in der Saison 2026 ebenfalls konstant um Laufsiege und den Titel kämpfen. Der australische Junioren-Champion von 2023 hat sich insbesondere im Sand weiter verbessert und das mit einem Laufsieg in Bitche 2025 bewiesen. Da die Teamfahrer bei Cat Moto Bauerschmidt KTM permanent zusammen trainieren, kann er Fredsoe wahrscheinlich am besten einschätzen und weiß, wo die Schwachstellen des Dänen liegen könnten.

Lyonel Reichl (LIE/KTM Sarholz Racing Team) hat ebenfalls von einer Husqvarna auf eine KTM gewechselt und fühlt sich darauf sehr wohl. Nachdem er die Vorsaison größtenteils mit einer Knieverletzung absolvierte, geht er für 2026 gesund, fit und bestens vorbereitet ans Startgatter. Das Team gibt ihm viel Rückendeckung und einen hohen Wohlfühl-Faktor.

Auf Valentin Kees ruhen die deutschen Hoffnungen im ADAC MX Youngster Cup

Valentin Kees (D/Kosak Racing Team) ist das vermutlich heißeste Eisen aus deutscher Sicht. Der ruhige Kosak-Pilot hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und ist heiß auf noch größere Erfolge. 2026 könnte sein Durchbruchs-Jahr ganz nach oben sein.

Nikolaj Skovbjerg (DK/MX-Handel Husqvarna Racing) gehört schon länger zu den schnellsten der Klasse, was er unter anderem mit einem Laufsieg in Tensfeld 2025 bewies. Bislang stand ihm nur die Konstanz im Weg, um über eine Saison hinweg um die Meisterschaft zu kämpfen. Mit dem Team MX-Handel Husqvarna Racing hat er eine neue sportliche Heimat gefunden und einen Markenwechsel vollzogen, was die fehlenden Puzzleteile zum Titel für den Dänen sein könnten.

Auch Scott Smulders (NL/SixtySeven Racing Husqvarna) hat das Team und die Motorradmarke gewechselt und beeindruckte mit einigen starken Resultaten bei den Vorsaisonrennen. Der Niederländer muss seinen Speed in gute Starts und Rennresultate ummünzen, dann kann er ein Wort um die Meisterschaft mitreden.

Der ADAC MX Junior Cup-Champion von 2024, Maximilian Ernecker (A/SixtySeven Racing-Team), bewies 2025 nach seinem Klassenwechsel von Anfang an, dass er das Tempo für die Spitze des ADAC MX Youngster Cup besitzt. Eine Viruserkrankung bremste ihn dann jedoch früh ein. Auf bewährtem Material im bewährten Umfeld hat er das Potenzial auf konstante Podiumsplatzierungen und Rennsiege.

Mit Fahrern wie unter anderem Linus Persson (S/RGS Racing), Jaroslav Katrinak (CZ/Motoprox MRA Racing Team), Jan Krug (D/Dörr Motorsport Triumph Racing), Maximilian Werner (D/Dörr Motorsport Triumph Racing), Linus Jung (D/KTM Sarholz Racing Team) sowie den Klassenaufsteigern Ian Ampoorter (B/Becker Racing) - dem amtierenden Champion im ADAC MX Junior Cup 125, - und Oskar Romberg (D/Meyer Racing) stehen weitere schnelle Piloten in den Startlöchern für Spitzenresultate.

Max Meyer ist einer der größten Favoriten im ADAC MX Junior Cup 125

ADAC MX Junior Cup 125: Erfahrung trifft auf Rookies

Nach dem Aufstieg des Champions und vieler weiterer Toppiloten werden im ADAC MX Junior Cup 125 die Karten kräftig neu gemischt. Diese Klasse bildet die Brücke zwischen der 85-ccm-Kategorie des ADAC MX Junior Cup 85 und den 250-ccm-Viertakt-Maschinen des ADAC MX Youngster Cup und bietet eine hohe Leistungsdichte. Piloten mit ein, zwei Jahren Erfahrung auf den 125 ccm Zweitakt-Maschinen treffen auf schnelle und motivierte Rookies, die ihre erste Saison auf den „großen“ Motorrädern verbringen. Unter den über 80 Bewerbern auf die begehrten Startplätze gelten unter anderem die beiden Deutschen Finn Lange (D/KTM GST Berlin Racing/ADAC Hansa MX Junior Team), und Max Meyer (D/Meyer Racing) als Favoriten. Sie bringen einiges an Erfahrung mit und gehören zu den schnellsten Piloten Deutschlands in dieser Klasse. Das haben sie sowohl in der Deutschen Meisterschaft DMX125 als auch im vergangenen Jahr im ADAC MX Junior Cup 125 bereits bewiesen, wo sie einige Spitzenplatzierungen einfuhren.

Lukas Leok rückt als amtierender Champion der 85 ccm Klasse nun auf der 125 ccm KTM aus

Auch Dawid Zaremba (PL/SHR Motorsports by Hartje) ist kein Klassenneuling und hat zusammen mit seinem Team klar den Titelgewinn angestrebt. Diese „alten Hasen“ treffen auf die schnellen Klassenaufsteiger Lucas Leok (EST/KTM MX Futures), Jarno Jansen (CH/ADAC Südbaden e.V.) und Marten Raud (EST/MX-Handel Husqvarna Racing). Der amtierende ADAC MX Junior Cup 85-Champion Leok hat im Vorjahr bereits regelmäßig auf der 125 ccm Maschine trainiert und fühlt sich der neuen Herausforderung bestens gewachsen. Auch Jansen und Raud wird zugetraut, ihr Potenzial auf den hubraumstärkeren Maschinen voll zu entwickeln, da sie für die 85 ccm Maschinen fast schon zu groß gewachsen waren.

Aus deutscher Sicht darf man auch auf das Abschneiden des Deutschen Motocross Meisters der 85 ccm-Klasse, Neo Nindelt (D/TYK Team Yamaha Knobloch sponsored by A.T.E.C.), sowie von John Kranhold (D/ SixtySeven Racing-Team) und Simon Hahn (D/Kosak Racing Team) sein, die nach einer guten Wintervorbereitung bei den ersten Vorsaisonrennen bereits bewiesen haben, dass sie den Speed für gute Resultate besitzen, den sie nun im internationalen Umfeld in gute Ergebnisse ummünzen möchten.

Harry Dale ist mit 12 Jahren bereits einer der Titelaspiranten im ADAC MX Junior Cup 85

ADAC MX Junior Cup 85

Auch für die jüngste Rennklasse des ADAC MX Masters gab es rund 80 Bewerbungen. Nach dem Klassenwechsel der Top-Drei des Vorjahres zählen Harry Dale (GB/KTM MX Futures) und Luca Nierychlo (D/KTM MX Futures) zu den größten Titelfavoriten dieser Saison. Der erst 12-jährige Dale legte 2025 einen fulminanten Saisonbeginn hin und rutschte erst im letzten Saisondrittel auf den vierten Rang ab. Nachdem die Top-Drei die Klasse gewechselt haben, gilt er als einer der zwei Top-Favoriten der 85 ccm-Klasse. Nierychlo dagegen entwickelte sich kontinuierlich und nachdem der Knoten mit dem ersten Veranstaltungs-Podium geplatzt war, etablierte er sich permanent unter den Spitzenfahrern. In der Meisterschaft war er Dale nur um einen Punkt unterlegen, deshalb dürften sich die Fans auf ein spannendes Duell der zwei Fahrer freuen können.

Luca Nierychloe dürfte Dale im Duell um die Meisterschaft die Stirn bieten können

Auch Robin Robert Mooses (EST/MX-Handel Husqvarna Racing) und Gregor Lootus (EST) dürften um Spitzenresultate mitfahren. Sie besitzen den Speed und mit einem Jahr mehr Erfahrung, sollte es ihnen gelingen, ihre besten Platzierungen konstanter einzufahren. Insbesondere Lootus beeindruckte in Bitche 2025, wo er den Champion Leok zwei Läufe lang über große Teile gut in Schach hielt.

Mit Jaggar Townley (NZ/Yamaha NZ) und Nixon Coppins (NZ/JCR/Altherm) treten zwei Söhne von ehemaligen Weltmeistern und WM-Spitzenpiloten an, nachdem sie im Vorjahr erstmals Serienluft geschnuppert und sich vom fahrerischen wie auch organisatorischen Niveau begeistert gezeigt haben. Die jungen Neuseeländer profitieren vom enormen Erfahrungsschatz ihrer Väter, die wissen, wie man ein erfolgreicher Motocrosser wird.

Neben Nierychlo richtet sich aus deutscher Sicht der Blick auch auf Jamiro Peters (D/AMX Racing) und Felix Siegl (D/Husqvarna Pfeil). Siegl wird seine erste volle Saison im ADAC MX Junior Cup 85 bestreiten, nachdem er beim Saisonfinale 2025 bereits erste Serienluft geschnuppert hat. Auch er kann auf eine große Erfahrung seines Vaters Daniel Siegl zurückgreifen, der in seiner aktiven Zeit zu den deutschen Spitzenpiloten gehörte.

 

Fotos:ADAC

Online: Stefan Uhlmann

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