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Endurosport News
21-09-2026
Enduro News

ECHT Endurocup feiert anspruchsvolles Saisonfi nale im eigenen Wohnzimmer

Zum Abschluss der Saison 2026 wartete auf die Fahrer des ECHT Endurocup noch einmal eine Premiere.

Erstmals wurde das große Saisonfi nale in Döbritz ausgetragen – und damit gewissermaßen im eigenen Wohnzimmer der Serie. Die Organisati on des ECHT Endurocup ist im direkten Umfeld angesiedelt, entsprechend passend war der Austragungsort für den letzten großen Höhepunkt des Jahres.

Geplant war dabei ein regelrechtes Mammutwochenende. Döbritz gehört erfahrungsgemäß zu den Veranstaltungen mit besonders großen Starterfeldern. Um dem erwarteten Andrang gerecht zu werden und allen Teilnehmern faire Bedingungen zu ermöglichen, wurde beim 4h Endurosprint am Samstag das Fahrerfeld auf zwei getrennte Läufe aufgeteilt. Damit wartete bereits am ersten Tag ein umfangreiches Programm auf Fahrer, Helfer und Organisati on.

Nach dem sportlichen Teil war der Samstag allerdings noch lange nicht beendet. Am Abend standen die Ehrungen auf dem Programm, die gemeinsam mit einer kleinen Party einen passenden Rahmen für den Saisonabschluss bildeten. Damit wurde nicht nur auf die Leistungen des Tages, sondern auch auf eine lange und abwechslungsreiche Saison zurückgeblickt.

Am Sonntag folgte schließlich das 3h CrossCountry und damit der letzte sportliche Teil des ECHT Endurocup 2026. Auch hier wurden am Nachmitt ag im Anschluss an das Rennen die erfolgreichen Fahrer geehrt.

Nur das Wett er schien sich auf das große Finale deutlich weniger zu freuen. Während der Samstag noch bessere Bedingungen bot, zeigte sich Döbritz am Sonntag von seiner ungemütlichen Seite. Bereits am Morgen hatt e es geregnet, im Verlauf des Rennens kam weiterer Niederschlag hinzu. Auf der ohnehin
anspruchsvollen Strecke erhöhte dies den Schwierigkeitsgrad noch einmal deutlich.

Geteiltes Fahrerfeld eröff net den Finalsamstag
Aufgrund des großen Starterfeldes wurde der 4h Endurosprint in Döbritz auf zwei Läufe verteilt. Den Auft akt machten am Samstagmorgen die Senioren, Damen und Junioren. Je nach Klasse waren dabei unterschiedliche Rundenvorgaben zu absolvieren, wobei zwei Sonderprüfungen in die Wertung einfl ossen.

In der Enduro 5 entwickelte sich ein besonders enger Kampf um den Sieg. Stefan Dietzel setzte sich nach acht Runden mit einer Wertungszeit von 56:20 Minuten durch. Gerade einmal 21 Sekunden dahinter folgte Tino Bauer, während Bernd Preisser mit 57:59 Minuten den dritt en Platz belegte.

Auch in den weiteren Seniorenklassen gab es zum Saisonabschluss noch einmal interessante Entscheidungen. Frank Hermsdorf-Gatzsch gewann die Enduro 6 vor Kai Sander und Marko Ott . In der Enduro 7 setzte sich Peter Staudigl mit 50:01 Minuten vor Heiko Simon und Uwe Pomp durch.

Bei den Junioren der Enduro 9 ging der Tagessieg an Michel Schett ler. Er setzte sich vor Oskar Jaeschke und Carlo Rudolph durch. Schett ler und Jaeschke trennten nach acht gewerteten Runden lediglich 1:33 Minuten.

Ein gut besetztes Feld gab es auch bei den Damen. Magdalena Höfer gewann die Enduro 10 mit einer Wertungszeit von 48:24 Minuten. Dahinter folgten Kim Sobania und Rosa Strobel.

In der Enduro 11 entschied Kristi an Fritsche den ersten Lauf des Finaltages für sich. Mit 43:46 Minuten lag er lediglich 36 Sekunden vor Gustav Sehr, Rang drei ging an Frank Schneider.

Damit war der erste Teil des Mammutprogramms am Samstag absolviert. Während die Fahrer des Vormitt ags ihre letzten Punkte der Saison eingefahren hatt en, bereitete sich bereits das zweite Starterfeld auf seinen Lauf am Nachmitt ag vor.

Arvid Meyer setzt sich im zweiten Lauf durch
Am Nachmitt ag folgte ab 14:30 Uhr der zweite Lauf des 4h Endurosprints. Nun waren die Klassen Enduro 1 bis 4 sowie die Teamklasse an der Reihe. Auch hier wartete noch einmal die anspruchsvolle Döbritzer Strecke.

Bei den Sportf ahrern der Enduro 4 setzte sich Arvid Meyer durch. Mit einer Wertungszeit von 56:13 Minuten gewann er vor Emil Kessler, der 57:42 Minuten benöti gte. Benjamin Richter kompletti erte mit 58:18 Minuten das Podium. Damit lagen die drei Schnellsten nach dem langen Renntag gerade einmal etwas mehr als zwei Minuten auseinander.

Einen weiteren Erfolg feierte Karl Rink. Nach seinen starken Auft ritt en bei den vergangenen Veranstaltungen gewann er in Döbritz die Enduro 3 mit 57:05 Minuten. Dabei ging es an der Spitze besonders eng zu: Moritz Schöpferling fehlten lediglich 47 Sekunden zum Sieg, während Chris Burkhardt den dritt en Rang belegte.

In der Enduro 1 setzte sich Piet Fischer mit 58:32 Minuten vor Lenny Krumbiegel und Lutz Felchner durch. Den Sieg in der Enduro 2 holte sich Fabian Dick, der nach neun Runden auf 58:43 Minuten kam und damit Paul Koeppen sowie Christi an Pest auf die weiteren Plätze verwies.

Spannend wurde es auch in der gut besetzten Teamklasse Enduro 8. Tom Rossram und Daniel Krause entschieden das Finale mit 1:02:27 Stunden für sich. Thomas und Franz Arnold folgten lediglich 55 Sekunden dahinter, während Christi an Nicklaus und Eric Neubert mit 1:03:53 Stunden Rang drei erreichten.

Mit dem Zieleinlauf des zweiten Feldes ging schließlich ein außergewöhnlich langer Endurosprint-Tag zu Ende. Die Auft eilung auf zwei Läufe hatt e sich angesichts des großen Starterfeldes bewährt und ermöglichte auch beim Saisonfi nale einen geordneten Rennab lauf. Danach verlagerte sich das Geschehen vom sportlichen Teil zur Abschlussfeier und den Ehrungen am Samstagabend.

Regen macht das 3h CrossCountry zum anspruchsvollen Saisonabschluss
Am Sonntag zeigte sich Döbritz dann von einer völlig anderen Seite. Bereits am Morgen hatt e es geregnet und entsprechend verändert präsenti erte sich die Strecke zum Start des 3h CrossCountry um 10 Uhr. Was auf trockenem Untergrund ohnehin schon anspruchsvoll war, verlangte den Fahrern nun noch mehr Gefühl und Konzentrati on ab.

Zunächst blieb es während des Rennens noch weitgehend trocken, doch etwa zur Halbzeit setzte erneut Regen ein. Vor allem die zahlreichen Steine auf der Döbritzer Strecke wurden dadurch zunehmend rutschig. Linien, die in den ersten Runden noch problemlos funkti onierten, wurden schwieriger und der letzte Lauf der Saison entwickelte sich noch einmal zu einer echten Herausforderung.

Sportlich gehörten Karl Rink und Maik Schubert zu den besti mmenden Fahrern des Tages. Rink setzte seine Erfolgsserie in der Enduro 3 fort und war als einziger Fahrer seiner Klasse über zehn Runden unterwegs. Nach 3:11:28 Stunden überquerte er das Ziel und gewann vor Stefan Lades und Heinrich Trögel, die jeweils neun Runden absolvierten. Damit krönte Rink ein starkes Finalwochenende, nachdem er bereits am Samstag den 4h Endurosprint seiner Klasse gewonnen hatt e.

Auch Maik Schubert ließ sich von den zunehmend schwierigen Bedingungen nicht aufh alten. Der Sportf ahrer der Enduro 4 absolvierte ebenfalls zehn Runden und gewann mit einer Fahrzeit von 3:11:30 Stunden. Denis Brausse und Tino Fricke folgten mit jeweils neun Runden auf den weiteren Positi onen.

In der Teamklasse Enduro 8 schafft en ebenfalls zwei Paarungen die Marke von zehn Runden. Christi an Nicklaus und Eric Neubert sicherten sich nach 3:09:55 Stunden den Sieg vor Chris Burkhardt und Jörg Neubauer. Marcel Kreutzer und Fabian Dick kompletti erten mit neun Runden das Podium.

In der Enduro 1 ging der Sieg an Max Brausse, der ebenfalls zehn Runden absolvierte. Max Hunger gewann die Enduro 2, während sich Patrick Spiess in der Enduro 5 und Andre Geschke in der Enduro 6 durchsetzten. Bei den ältesten Teilnehmern der Enduro 7 ging der Sieg an Peter Staudigl.

Bei den Nachwuchsfahrern der Enduro 9 gewann Linus Albert mit neun Runden vor Samy Gerlach und Sina Kraska. Den letzten Klassensieg bei den Damen der Enduro 10 holte sich Rosa Strobel, die acht Runden absolvierte.

Damit verlangte der letzte Wett bewerb des Jahres den Fahrern noch einmal alles ab. Regen, rutschige Steine und die ohnehin anspruchsvolle Strecke von Döbritz sorgten dafür, dass das 3h CrossCountry zu einem würdigen und fordernden sportlichen Schlusspunkt der Saison 2026 wurde.

Nach dem Zieleinlauf folgten am Sonntagnachmitt ag noch die Ehrungen der CrossCountry -Fahrer.

Damit endete ein umfangreiches Finalwochenende mit zwei Endurosprint-Läufen, dem abschließenden 3h CrossCountry und den jeweiligen Ehrungen. Gleichzeiti g fi el dami t auch der Vorhang für die Saison 2026 des ECHT Endurocup – erstmals beim Finale im eigenen Wohnzimmer in Döbritz.

Alle weiteren Infos wie die Starterliste zum Rennen gibt es wie immer unter: www.endurocup.de

 

Fotos:Denis Günther

Online: Stefan Uhlmann

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