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| 07-06-2026 | WSC News |
Seitenwagen-WM: Podium für das Team #17 in Polen |
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Tim Prümmer und Patrick Schneider springen in der Wertung der Motocross-Seitenwagen-Weltmeisterschaft zurück auf Platz drei. Möglich machte das das Gespann des MSC Kleinhau mit Rang zwei beim Grand Prix am Sonntag in Danzig/Polen. Das Pech des Wochenendes zuvor in England klebte diesmal weniger am Kleinhauer Gespann, sondern haftete einigen Konkurrenten an. Ausfälle schon vor dem Wochenende – unter anderem von Dan Foden/Noah Weinmann, die bis dato auf Platz drei der WM-Wertung lagen – sowie Stürze und Karambolagen mischten das Fahrerfeld immer wieder durcheinander. Tim Prümmer und Beifahrer Patrick Schneider waren davon weniger betroffen als zuletzt. Mit zwei dritten Plätzen belegten sie letztlich Rang zwei in der Tageswertung.

Tim Prümmer und Patrick Schneider fahren in Danzig auf Platz zwei und arbeiten sich damit in der WM-Wertung wieder auf den dritten Rang vor
Im ersten Rennen konnte sich das Kleinhauer Gespann nach einem umkämpften, aber guten Start nach den ersten beiden engen Kurven den zweiten Platz erkämpfen. Vorne fuhren Marvin Vanluchne, der Weltmeister von 2024, und sein Beifahrer Ben van den Bogaart auf und davon. Lediglich die in der WM-Wertung führenden Prunier-Brüder konnten noch an Tim Prümmer und Patrick Schneider vorbeiziehen. Mit stabilen Rundenzeiten behaupteten diese den dritten Platz.
Start Nummer zwei war haariger, denn auch das Kleinhauer Gespann war in eine Massenkarambolage involviert, kam aber mit einem blauen Auge und Platz neun nach dem Start davon. Starke Konkurrenten wie die auf Platz vier der WM-Wertung liegenden Briten Brett Wilkinson und Joe Millard sowie die niederländischen Brüder Tim und Sem Leferink mussten das Feld von weiter hinten aufrollen. Das gelang ihnen bis auf Platz vier, aber nicht weiter, weil Tim Prümmer und Patrick Schneider sie auf Abstand hielten. Die Kleinhauer profitierten auch vom Ausfall des amtierenden Weltmeisters Koen Hermans (Beifahrer Dion Rietman), der im letzten Drittel des Rennens ausschied und Platz drei freigeben musste. Vanluchne/van den Bogaart schieden nach einem katastrophalen Start und dem daraus resultierenden technischen Defekt ebenfalls aus.
„Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass wir nach diesem Start noch auf den dritten Platz vorfahren könnten“, fasste Tim Prümmer nach dem zweiten Lauf zusammen. „Aber wir haben in den ersten Runden gute Spuren gefunden und konnten schnell einige Gespanne überholen. So sind wir mit dem Wochenende sehr zufrieden.“
Von Danzig aus geht es direkt weiter zur am weitesten entfernten WM-Station in Karksi-Nuia in Estland am kommenden Wochenende. Dort findet der sechste Grand Prix statt, der in dieser Saison der erste auf komplett sandigem Untergrund ist. Mit Spannung bleibt abzuwarten, wie die Konkurrenz damit klarkommt.
ie Teams aus Belgien und den Niederlanden sind hier oft schnell, da sie Sand gewohnt sind. Genauso wie mittlerweile auch Tim Prümmer, der genau deshalb schon länger an der niederländischen Meisterschaft teilnimmt.
Der Youtube-Kanal des Kleinhauer WM-Gespanns mit regelmäßigen neuen Videos
Foto: Vandraq
Online: Stefan Uhlmann