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MXGP - Motocross Weltmeisterschaft News
21-09-2026
WSC News

Team #17 - Die Nummer 3 der Welt

Tim Prümmer und Patrick Schneider beenden die Motocross-Seitenwagen-Weltmeisterschaft auf Platz drei. „Ich bin unfassbar stolz auf das gesamte Team für eine fantastische Saison“, sagte Tim Prümmer, nachdem sich der Staub des letzten WM-Rennens in Rudersberg bei Stuttgart gelegt hatte. „Ein besonderer Dank geht an Patrick. Ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewesen“, ergänzte der Fahrer des MSC Kleinhau mit Blick auf seinen österreichischen Beifahrer.

Denn Patrick Schneider war erst kurz vor Saisonbeginn auf Bitte von Tim Prümmer aus seinem Ruhestand zurückgekehrt. Grund dafür war, dass der ursprünglich geplante Beifahrer Loet van der Putten (Niederlande) wegen einer schweren Schulterverletzung nicht antreten konnte. „Wir sind in der Weltspitze angekommen. Das fühlt sich unfassbar gut an.“ Genauso wie die anschließende Siegerehrung für den dritten WM-Platz vor den deutschen Fans in Rudersberg. Für Patrick Schneider war das ein Abschied: Er kehrt in den Ruhestand zurück. Tim Prümmer und Loet van der Putten nehmen im kommenden Jahr einen neuen Anlauf.

Der Angriff auf Rang zwei der Weltmeisterschaft blieb am Sonntag in Rudersberg jedoch erfolglos. Vor dem letzten Wochenende lag das Kleinhauer Gespann einen Punkt hinter den französischen Prunier-Brüdern Evan und Killian. Tim Prümmer und Patrick Schneider wollten den Rückstand noch aufholen, doch das nötige Glück fehlte.

Bereits im Qualifikationsrennen der ersten Gruppe am Samstag zeigte das Duo seine Stärke. Das Kleinhauer Gespann übernahm zunächst die Führung, fiel jedoch nach einem Fahrfehler kurz vor Schluss noch auf Platz drei zurück. Dadurch ging eine bessere Startposition für die beiden Sonntagsrennen verloren.

Im ersten Lauf erwischten Prümmer und Schneider einen ordentlichen Start. Einer spektakulären Kollision konnten sie ausweichen und gingen als Vierte in die ersten Kurven. An der Spitze setzten sich die Prunier-Brüder durch. Ein mutiger Start legte dabei den Grundstein für ihren späteren Sieg.

Der zweite Lauf begann für Tim Prümmer und Patrick Schneider dagegen denkbar ungünstig. Beim Start wurden sie weit zurückgereicht und fanden sich nach der ersten Runde auf Rang 20 wieder. Von dort aus begann eine beeindruckende Aufholjagd. Immer wieder erzielten sie die schnellsten Rundenzeiten und kämpften sich Position um Position nach vorne.

Am Ende reichte es für Platz fünf im Rennen und Rang fünf in der Gesamtwertung. Da die Prunier-Brüder erneut an der Spitze mitmischten, waren sie von Beginn an außer Reichweite. Die Chance auf WM-Gesamtplatz zwei war für Prümmer und Schneider damit nur noch theoretischer Natur und erfüllte sich nicht.

„Killian und Evan sind sehr stark gefahren und haben den zweiten Platz auf jeden Fall verdient. Ich bin mit unserer Leistung in Rudersberg zufrieden. Mit dem Abschneiden in der WM insgesamt bin ich sogar viel mehr als das“, sagte Tim Prümmer. „Wir gehen mit einem sehr guten Gefühl in die Wintervorbereitung auf das kommende Jahr.“

 

Online: Stefan Uhlmann

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