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| 27-07-2026 | MXGP News |
Max Spies - Starkes Comeback nach der Sommerpause |
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Am vergangenen Wochenende stand für Max mit dem Grand Prix of Czech Republic in Loket das erste Rennen seit dem ADAC MX Masters in Tensfeld Mitte Juni auf dem Programm. Die traditionsreiche Strecke in Loket ist mit ihren steilen Auf- und Abfahrten sowie dem harten Boden speziell. Max hat sich in der Sommerpause deshalb gezielt vorbereitet. Im Zeittraining am Samstag fuhr er auf den 22. Platz. Im Qualirennen stürzte direkt vor ihm in der ersten Kurve ein Fahrer, sodass Max kurz anhalten musste und weit zurückfiel. Anschließend kämpfte er sich wieder bis auf Rang 18 nach vorne.
„Ich hatte nach der langen Rennpause nicht damit gerechnet, direkt wieder so gut dabei zu sein – ich bin stärker zurückgekommen als gedacht. Das Qualirennen hat mich zwar richtig Körner gekostet, aber es war ein guter Einstieg und die Arbeit der vergangenen Wochen hat sich ausgezahlt“, sagte Max.

Im ersten Lauf am Sonntag kam Max gut vom Start weg und lag früh in den Top 15. Im Rennverlauf schob er sich bis auf Position 13 vor und pendelte sich dort ein. Rund vier bis fünf Runden vor Schluss bekam er jedoch harte Arme, verlor seinen Rhythmus und musste noch einige Positionen abgeben. Mit Platz 15 fuhr er dennoch ein gutes Resultat und Punkte ein.
„Vom Fahren war das richtig gut, ich war schon fast wieder in Schlagdistanz zu den Top Ten. Umso mehr ärgert es mich, dass zum Schluss die Kraft gefehlt hat – da wäre mehr möglich gewesen“, so Max.
Vor dem zweiten Lauf hatte sich Max bereits etwas unwohl gefühlt – eine Erkrankung, die sich am Tag darauf bestätigen sollte. Nach einem guten Start fuhr er anfangs bis auf den zehnten Platz nach vorne. Doch die fehlende Konzentration forderte ihren Tribut: Nach einigen kleineren Fehlern bekam Max von einer Anbremswelle einen Schlag auf das Hinterrad, das Vorderrad klappte ein und er ging über den Lenker hart zu Boden. Er nahm das Rennen wieder auf und brachte es als 19. zu Ende. In der Veranstaltungswertung sprang damit Rang 18 heraus.
„Ohne den Sturz wäre auf jeden Fall noch einmal ein Top-15-Resultat drin gewesen, das ist schade – aber so ist Racing. Nach dem Einschlag fühlt sich mein Körper schwer an, es ist aber nichts, was der Physio nicht wieder gerade biegen kann“, berichtete Max.

Fotos: Ralf marzahn
Online: Stefan Uhlmann